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Krankheiten und Probleme


Bei Krankheiten denkt man ja oft an Symptome und Behandlung, wie bei Grippe oder Masern. Leider, oder zum Glück, können wir Euch dazu nicht viel sagen. Von solchen unliebsamen Dingen sind wir bisher verschont geblieben.

Nach unseren Erfahrungen scheinen Amanogarnelen auch eher der robusten Garnelen-Fraktion anzugehören. "Unsterblich" sind aber natürlich auch sie nicht, wie das Bild oben eines (unbemerkt) aus dem Becken ausgebüxten Tieres zeigt. Allerdings konnte selbst eine, in einer Holzwurzel versteckte und damit beiseite gestellte Amano, bei zufälliger Entdeckung nach gut 1 Stunde (!) ohne Probleme wiederbelebt werden. Als sei nichts geschehen, ging sie nach kurzer Körperpflege sofort wieder zur (fressenden) Tagesordnung über... Auch scheinen Amanogarnelen gegenüber Änderungen der Wasserwerte nicht sehr empfindlich. Der einmal nicht regelmäßig durchgeführte Wasserwechsel, oder das Umsetzen in ein anderes Becken ohne Eingewöhnungszeit, vertragen sie nach unseren Erfahrungen ganz gut. Verlassen sollte man sich darauf freilich nicht. Eins haben Elterntiere bei uns allerdings nicht vertragen: Salz- bzw. Brackwasser! Versuche, hochschwangere Weibchen gleich im Salzwasser ablaichen zu lassen, endeten beinahe tötlich für die Tiere. Nachahmung also nicht empfohlen!

Wir gehen davon aus, dass es auch für Amanogarnelen Krankheiten gibt und würden uns freuen, wenn Ihr uns Eure Erfahrungen diesbezüglich per eMail mitteilen würdet. Vielleicht gibt es ja einmal eine Kenntnis über die Ursachen und auch eine Behandlung, bevor eventuell der gesamte Bestand stirbt.

Interessanter Link zum Thema:  www.garnelenkrankheiten.de

1.
Brandflecken- bzw. Rostkrankheit
Eigentlich wohl eine Krebskrankheit, befällt sie aber auch Garnelen. Ob davon auch die Amanogarnele betroffen ist, können wir nicht sagen. Bei anderen Garnelenarten, wie z. B. Tigergarnelen soll sie auftreten. Hervorgerufen durch einen Fadenpilz, zeigen sich dann braune und schwarze Flecken auf dem Panzer und den Beinen. Da Behandlungsmethoden nicht gesichert sind, sollten befallene Tiere umgehend aus dem Becken entfernt werden, da eine Ansteckung der Tiere untereinander durch den Verzehr verendeter Tiere stattfinden soll. Zu lesen ist auch, das Erlen- oder Eichenlaub der Krankheit entgegenwirken sollen...

2.
Milchiges Aussehen, apathisches Verhalten
Es scheint fast eine Art von Vergiftung zu sein. Das Fleisch der Garnele wird orange milchig, sie wird träge und die Gliedmaßen zeigen zunehmend Lähmungserscheinungen. Die Tiere fallen manchmal regelrecht um und beim schwimmen kommen sie kaum noch von der Stelle, versuchen sich dann an das nächst Beste zu klammern, haben aber auch dafür kaum noch Kraft. Sie kauern dann manchmal Tage an einer schattigen Stelle bis sie schließlich verenden. Ursache und Heilung unbekannt, aber Vorsicht: Nicht gleich in Panik geraten, wenn eine von Euren ein solches Verhalten an den Tag legt, die Vorbereitung zur Häutung lässt eine Amanogarnele ähnlich aussehen und apathisch erscheinen.

3.
Missbildungen

Hin und wieder kann es nach der Häutung zu Missbildungen oder fehlen von Gliedmaßen kommen. Ob Diese durch Probleme bei der Häutung selbst, oder durch Artgenossen entstehen, konnten wir noch nicht beobachten. Eventuell kommt es bei Attacken von anderen Garnelen (oder Fischen) unmittelbar nach der Häutung zu diesen Deformationen, weil der anfänglich noch recht weiche Panzer sehr empfindlich ist und einem kleineren Streit nichts entgegenzusetzen hat. Wenn die Behinderungen nicht zu stark sind, kann ein solches Tier durchaus weiterleben. Fehlende Gliedmaßen und Missbildungen sollen sich dann bei der nächsten Häutung wieder regenerieren. Die im Bild gezeigte Crystal Red Zwerggarnele hat deutliche Missbildungen im Frontbereich des Kopfes und der Fühler. Auch die Beine und Scheren sind erheblich in Mitleidenschaft gezogen, sodass das Tier nach einigen Tagen wahrscheinlich an nicht möglicher Nahrungsaufnahme einging. Ob bei Amanos auch solche Missbildungen auftreten, konnten wir bisher nicht beobachten.

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